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Lange hat es gedauert, hier nun die fälligen Zeilen zum Schlüsselspieltag in DEM Hockeydorf des Ostens. Wahrscheinlich ist es der Platz an der Sonne der die üblichen Schreiberlinge etwas faul werden lässt, aber der Erfolg soll es uns verzeihen. Aufgrund des mittlerweile enormen zeitlichen Abstands zum Spieltag, sind die Erinnerungen leider nicht mehr so frisch und somit kann nicht über jedes kleinste, wenn auch vielleicht erwähnenswerte, Detail berichtet werden.

Aber soviel weiß ich noch, als Gegner standen uns (1.) Chemnitz (4.) und Dresden (2.) gegenüber, zwei enorm knifflige Kontrahenten. Die Schwerpunkte für den langen Sonntag waren auch gesetzt:

  • Anfahrt
  • 1. Besprechung
  • Erwärmung
  • Chemnitz
  • Auslaufen zum Hockeyplatz, weil 4 Stunde Zeit zum überbrücken
  • Finale Australian Open schauen (Djoker vs. Rafa)
  • Abhängen/ Arbeiten/ Lernen
  • 2. Besprechung
  • Erwärmung
  • Dresden
  • Duschen
  • Kreisel
  • Abfahrt nach Jena

Zum Treffpunkt beim Bäcker unseres Vertrauens erschienen übrigens: Ingo Heckroth im Tor, Marius Hachmann, Timo Lorenz und Max Hinke für die Abwehrdienste, sowie Maurice Stöckel, Till Graf, Eric Berndt, Benjamin Harnisch und Michael Gschlößl für die Offensive.

Nun zu den Schwerpunkten:

Anfahrt: Problemlos, trotz des Schnees auf den Straßen.

1. Besprechung: Der Match-plan gegen Chemnitz war klar, Dominanz ausstrahlen, druckvolle Offensive, aggressive Verteidigung und Tore schießen.

Erwärmung: Auch hier Standard: einlaufen, eindaddeln, dehnen, mobilisieren, tonisieren

Post SV Chemnitz: Da Chemnitz jederzeit ein gefährlicher Gegner ist, war die Anspannung vor und während des Spiels sehr groß, an sich perfekt um drei Punkte einzufahren. Es ging ja auch gleich gut los, das erste mal im eigenen Spielaufbau, langer Ball von Marius über die linke Bande, flache Direktabnahme von Ben, Torwart zu weit draußen + leerer Kasten = 1 zu 0 und das nach circa 20 Sekunden. Vier Minuten später, langer Ball von Marius über die linke Bande, flache Direktabnahme von Ben, Torwart nicht zu weit draußen + voller Kasten = 2 zu 0, zwischen den Kickern ist auch genug Platz. Den Halbzeitstand schoss dann nach gut 12 Minuten Marius (als gewollter Stürmer) mit einem sensationell langsamen Rückhandschlenzer. Pausenstand also drei zu null, alles nach Plan.
Weiter ging es mit einem Doppelschlag durch Till innerhalb von fünf Minuten, womöglich auch mit dem kompromisslosesten Treffer des Tages, aus halb linker Position vom Schusskreisrand links in den Winkel gelasert. In Minute 28 kamen die Chemnitzer durch einen Konter zum 1 zu 5. In der 31. Spielminute dann ein langer Ball von Max über die linke Bande, flache Direktabnahme von Ben, Torwart zu weit draußen + leerer Kasten = drittes identisches Tor. Weiterhin traf Marius zum zweiten mal, sowie Timo nach Strafecke. Chemnitz betrieb mit der Schlussstrafecke noch Ergebniskosmetik. Endstand war demzufolge 8 zu 2 für Jena. Zufrieden und mit weiteren drei Punkten ging es nun in die lange Pause zwischen den Spielen.

Auslaufen: Wir haben das wunderschöne Wetter genutzt und noch eine kleine läuferische Spritztour durch das attraktionsreiche Osternienburg gemacht. Quasi einmal Kunstrasen und zurück.

Abhängen und Tennis: Aufgrund der langen Pause musste überbrückt werden. Zum Glück gibt es in der alten Scheune, äh Ernst-Messinger-Sporthalle einen netten kleinen Imbiss mit Fernseher. Wir verteilten uns in der Halle um die Zeit verstreichen zu lassen, alleine oder in Gruppen. Kuschelig war es allemal.

Besprechung: Die letzte Begegnung des Spieltages sollte das Spitzenspiel der Rückrunde werden, Erster gegen Zweiter! 2 oder 8 Punkte Vorsprung! Nach intensiver Spielbeobachtung des ersten Dresdner Spiels stand die Marschroute fest.

Erwärmung: s.o.

ESV Lok Dresden: Und los ging es! Das mit Spannung erwartete Spiel. Beide Mannschaften mit anfänglichem Respekt und noch geringer Risikobereitschaft, allerdings auf gutem technischen Niveau und hoher Spielgeschwindigkeit auf beiden Seiten. Gute Kreisszenen beider Mannschaften zeugten von einer offenen Begegnung, nur der Torerfolg fehlte. Das sollte sich dann nach 10 Minuten durch Eric ändern, harter Diagonalpass + Hechter = Tor. Durch einen Fehler im Dresdner Spielaufbau stibitzte Ben den Ball und besorgte anschließend alleine gegen den Torwart das 2 zu 0. Weitere drei Minuten später traf Maurice zum dritten mal für Jena, ich weiß leider nicht mehr wie, aber ich glaube er ging irgendwie flach ins Tor, geht ja nicht anders. Eine Minute vor Ende der Halbzeit verkürzten die Elbestädter per Strafecke. Zwei Tore Führung zur Hälfte, also Spannung und Spielgeschwindigkeit halten, den Gegner fordern und Tore erzielen waren die Devise nach der kurzen Besprechung.
Und eben jene wurde umgesetzt! Kurz nach Anpfiff setzte Micha zu einem Solo über rechts an und netzte zum 4 zu 1. Der Regionalligaabsteiger setzte nun alles auf eine Karte, was auch zu einem weiteren Treffer, nach Konter, führte. Jena ließ sich dadurch aber nicht verunsichern. Eric traf ein zweites mal und nachdem Maurice vom gegnerischen Goalie „gefällt“ worden war, ließ es sich Timo nicht nehmen den fälligen 7m zu souverän zu verwandeln. 6 zu 2, der Bann war also endgültig gebrochen. Dresden resignierte was uns noch zwei weitere Treffer ermöglichte. In der 34. Minute durch Ben nach Einzelaktion über links und Micha, Block ins leere Tor am rechten Pfosten, nach präzisem Diagonalpass durch die gesamte Abwehr. Somit stand ein 8 zu 2 Sieg zu buche, sowie ein acht Punkte Abstand zum ärgsten Verfolger Dresden. Und weiterhin nur mit Siegen beglückt, was auch stark an unserem Goalie Ingo liegt, welchen ich bisher noch nicht erwähnt habe (zu unrecht), aber nur vier Gegentore gegen zwei Spitzenteams sprechen absolut für ihn und die gesamte Defensive.

Duschen: leider liegt mir kein Bildmaterial vor...

Kreisel: Im Anschluss stand noch der obligatorische Besuch am Kreisel in Köthen an, köstliche Burger mal mit mal ohne Zwiebeln. Beste Empfehlung der Jenenser Hockeyherren!

Abfahrt: Nachdem wir uns 7:30 Uhr (im Dunkeln) morgens getroffen haben, trennten sich die erfolgreiche Truppe gegen 19 Uhr (im Dunkeln) abends.

Die letzten beiden Spieltage stehen nun am 26.2. und 4.3. in Leipzig Liebertwolkwitz an. „Projekt 14“ ist nun offiziell gestartet...

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